Stefan Brinkmann
Traumblasen
Gedichte und Gedanken
des NachtPoeten

Träume sind wie Seifenblasen, so zahlreich, schillernd, faszinierend, makellos. Träume sind zart, verletzlich, unfassbar, beängstigend und vergänglich. Einen Traum zu fangen, ihn zu begreifen, zu kontrollieren, endet oft damit, dass wir ihn nach dem Erwachen einfach vergessen haben. Ein Dichter versucht aber gerade dies alles für uns auf dem Papier zu fixieren. Er will mit weicher Schale locken, schmeicheln und verführen und beschwört dazu den Wind der Phantasie. Er trägt die Traumblasen ans Tageslicht und wagt kaum zu atmen, bis er ihnen endlich seine Poesie des Lebens eingehaucht hat. Seine Hand, die die Feder führt, zittert, während er alle seine Gedanken zu Papier bringt.

Hundert dieser Traumblasen haben wir für Sie eingefangen. Träume, die uns etwas von den Empfindungen des Frühlings in unser Ohr flüstern. Worte, die uns das Lachen einer Sommernacht in unsere Seele werfen. Gedichte, die die schmerzhaft ernüchternden Ent-Täuschungen des Herbstes wiedergeben und uns schließlich in die Ruhe der eisigen Kälte des Winters führen. Aus dieser Stille steigen wir erneut auf, verträumt, nachdenklich, aber mit neuer Kraft.

Lassen Sie sich beim Lesen ein Lächeln oder ein nachdenkliches Runzeln der Stirn entlocken. Genießen Sie bis zur letzten Zeile die Worte des Nachpoeten. Eine Reise auf dem fliegenden Teppich der Phantasie, ein Flug in Ihre eigenen Träume.

120 Seiten, Hardcover
ISBN 3-936631-00-X

€ 9,90

Format 10,5 x 14,80